Christian Gottlob Heyne - Joseph Eckhel - 1782-6-10

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Christian Gottlob Heyne - Joseph Eckhel - 1782-6-10
FINA IDUnique ID of the page  950
InstitutionName of Institution. Vienna, Kunsthistorisches Museum
InventoryInventory number. Münzkabinett, Archiv V, 90
AuthorAuthor of the document. Christian Gottlob Heyne
RecipientRecipient of the correspondence. Joseph Eckhel
Correspondence dateDate when the correspondence was written: day - month - year . June 10, 1782
PlacePlace of publication of the book, composition of the document or institution. Göttingen 51° 31' 57.94" N, 9° 56' 6.76" E
Associated personsNames of Persons who are mentioned in the annotation. Georg Zoëga
LiteratureReference to literature. Williams - Woytek 2015b, pp. 109-110.1
KeywordNumismatic Keywords 
LanguageLanguage of the correspondence German
LinkLink to external information, e.g. Wikpedia https://www.academia.edu/10830633/Zo%C3%ABga studente di numismatica. Il soggiorno a Vienna 1782 e i contatti con Joseph Eckhel in K. Ascani P. Buzi D. Picchi eds The Forgotten Scholar Georg Zo%C3%ABga 1755 1809 . At the Dawn of Egyptology and Coptic Studies Leiden Boston 2015 pp. 101 110
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Grand documentOriginal passage from the "Grand document".

-Lettre du 10 juin 1782 (Göttingen) : lettre de recommandation en faveur de Georg Zoëga « Wohlgebohrner Herr, Hochzuehrender Herr Professor, Die ausnehmende Hochachtung welche ich gegen Ew. Wohlgebohren trage, und die Werthschätzung und Bewunderung Ihrer gründlichen und so viel umfassenden Gelehrsamkeit, habe ich verschiedene Male Gelegenheit gehabt, öffentlich und in Schriften vor der gelehrten Welt zu bezeugen. Ein gleiches in Briefen und Schreiben an Ew. Wohlgeb. zut hun, hat es mir an einer schicklichen Veranlassung gefehlt. Jetzt nutze ich eine, die sich darbietet: Der junge Däne, Hr Zoega, der Ihnen die Ehre hat diess zu überreichen, hat sich ganz dem Münzstudio gewidmet, und reiset nach Wien, blos um sich den Zutritt zu einem Manne zu verschaffen, der in diesem Studio Meister ist, und dessen Schüler er zu seyn wünschet. [1v] Ew. Wohlgebohren würden auch aus eignem Triebe einem jungen Numismatiker alle Gelegenheit sich nach Ihrem Muster zu bilden geben : ich schmeichle mir aber doch, dass auch meine ergebenste Bitte in die Wagschale ein kleines Gewicht werfen wird. Hätten doch Ew. Wohlgeb. die vorjährige gelehrte Reise auch in unsere Gegenden geführt! Wie Gross ist mein Verlangen, persönliche Bekanntschaft mit einem mir so schätzbaren und verehrten Gelehrten zu errichten! Nun doch eine gehorsamste Bitte: Schon seit vielen Jahen bewerbe ich mich um die Supplemens aux Monnoyes d’Or 1769 und um Catalogue des Monnoyes d’Argent 1769 2de Eidt. Unser Resident, Hr. von Mühl, scheint nicht glücklich in seinem Gesuch zu seyn. [2r] So viel ich weiss, werden die Bücher blos von Ihro Majt. ausgegeben und verschicket. Ew. Wohlgeb. können mir am bessten dit Mittel und Wege anzeigen, wie ich hiesiger Bibliothek diese Stücke bald verschaffen kann. Wird von Ew. Wohlgeb. Bald ein neues gelehrtes Werk uns erfreuen? Hr. Pellerin wird sich ja wohl endlich zufrieden geben! Dass mus sein sonderbarer Mann seyn! Mit wahrer aufrichtiger Hochachtung habe ich die Ehre zu beharren Eurer Wohlgebohren gehorsamster Diener Heyne » (Wien, Kunsthistorisches Museum : see Williams & Woytek 2015, p. 109).

References

  1. ^  Williams, D. and B. Woytek (2015b), "Zoëga studente di numismatica. Il soggiorno a Vienna (1782) e i contatti con Joseph Eckhel", K. Ascani, P. Buzi, D. Picchi (eds.), The Forgotten Scholar: Georg Zoëga (1755‒1809). At the Dawn of Egyptology and Coptic Studies, Leiden ‒ Boston, pp. 101‒110